Evangelisch-Freikirchlich

Glaubensstandpunkt

Im Mittelpunkt unserer Verkündung steht das Evangelium von Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Evangelisch sind wir, weil wir in der Tradition jener protestantischen Kirchen stehen, die mit Martin Luther und den anderen Reformatoren ihren Anfang nahmen.

Wir glauben wie die großen Volkskirchen

  • an die grundlegenden Lehren von Gott
  • an Jesus Christus, den Sohn Gottes
  • an den Heiligen Geist
  • an das, was in der Bibel steht.

Hingegen haben wir als Kirche keine Glaubensbekenntnisse verfaßt. Wir meinen, neben der Bibel keine weitere verbindliche Schrift zu benötigen.

Darüber hinaus betonen wir als Mitglied der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden zwei weitere Punkte: Jeder mündige Mensch ist vor Gott persönlich verantwortlich - und zwar für sein Leben hier wie für seine Ewigkeit. Ohne persönlichen Glauben kann niemand Christ sein. Das bedeutet: Nachdem wir über Jesus Christus informiert sind, müssen wir persönlich zu einer Entscheidung kommen.

Freikirchlich besagt dreierlei

Niemand wird in unsere Kirche "hineingeboren". Nicht die Eltern eines Menschen bestimmen, ob er oder sie Christ wird. Jeder darf sich freiwillig entscheiden, Christ zu werden und sich taufen zu lassen. Wir nennen das "Glaubenstaufe": Die Gemeinde tauft aus biblischen Gründen nur solche Menschen, die sich zu Jesus als ihrem Herrn persönlich bekennen. Eine Taufe unmündiger Kinder lehnt sie deshalb ab.


"Freikirchlich" bedeutet, dass wir unabhängig vom Staat sind. Wir leben nicht von der Kirchensteuer, sondern von freiwilligen Spenden unserer Mitglieder.

"Freikirchlich" steht für die Autonomie unserer Ortsgemeinde. Die Art und Weise, wie wir Gottesdienste feiern und wie wir uns organisieren, wird uns nicht von einer höheren Kirchenleitung vorgegeben. Wir sind darin frei und diese Freiheit gibt unserer Gemeinde die besondere Lebendigkeit.